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Corona schaffts - warum Fridays for Future endgültig gescheitert ist

Monatelang haben Jugendliche auf der Straße für mehr Klimaschutz demonstriert. Erreicht haben sie in Deutschland ein Klimapaketchen, man könnte es auch Wirtschaftshilfe für ein paar Unternehmen nennen. Meines Wissens haben sie in keinem Land der Welt einen nennenswerten Umschwung erreicht, selbst in Schweden nicht. Eine Zeit lang sah es so aus, als ob alle Jugendlichen auf die Straße gingen. In Wirklichkeit waren es zu jedem billigen Zeitpunkt nur ein paar Jugendliche, sagen wir bestenfalls 10 Prozent der Jugendlichen überhaupt. Der Rest hat sich nicht darum gekümmert. Und der Umschwung ist ebenfalls nicht eingetreten: Die Zahl der Führerscheine und Autos ist nicht nenneswert zurückgegangen. eBikes, Lastenräder und andere angeblich ökologische Verkehrsmobile werden bestenfalls zusätzlich zum Auto eingesetzt. Wahrscheinlich hat kein Jugendlicher auf die ganzen unökologischen Lebens-Maßnahmen verzichtet: Smartphones, Echoes, Riesen-Bildschirme, Billig-Wegwerf-Mode und so weiter. Mit and...

Knorrs Quatsch mit Zigeuner-Soße - oder Symbolpolitik mit Fertigsuppe

Wussten Sie, dass das größte Problem von Roma und Sinti aka Zigeuener heute in der Frage besteht, ob die pappige Soße Zigeunersoße heißt? Auch das Zigeunerschnitzel stellt die Gipsies vor große Herausforderungen. Da spielt es keine Rolle, dass Zigeuner - oh sorry - also diese Personen, die nicht Zigeuner genannt werden sollen haben wollen keine Wohnung finden, keinen Job finden, häufig verachtet und in vielen Ländern Osteueropas mit massiven Anfeindungen zu kämpfen haben. Knorrs Aktion war natürlich einmal mehr reine PR. Man hätte die Soße einfach umbennen können und es wäre wahrscheinlich keinem außer den AfD-Faschos und dem Bundesamt für Justiz aufgefallen. Aber nein, man musste einen öffentlichen Aufriss dafür machen. Der Shitstorm war so kalkuliert wie erwünscht, wie kommt man sonsnst an so günstige Werbung. Der Shitstorm gegen den Shitstorm war natürlich voll mitkalkuliert. All die politisch korrekten Nicht-Zigeuner müssen jetzt Knorrs pappgie Soße kaufen statt dem No-Marke-Zige...

DocMorris: Barrierefreiheit bei Online-Apotheken

Wie ich als Kunde von DocMorris erfahren musste, legt diese Online-Versandapotheke keinen Wert auf Barrierefreiheit. Offenbar legt man dort keinen Wert auf behinderte Kunden. Ich habe daher mein Konto löschen lassen und benutze wieder die Apotheke nebenan . Aber von Anfang an: Der Online-Einkauf bei DocMorris ist für Bilnde extrem schwierig. Andauernd poppen Lightboxen auf, die den Inhalt verdecken und mühsam weggeklickt werden müssen. Der Hammer war aber die Rechnung: Diese Rechnung kann man sich als PDF herunterladen. Und sie ist für Blinde absolut unzugänglich: Die PDFs sind absichtlich so eingestellt worden, dass sie für Blinde nicht auslesbar sind. So eine Unverschämtheit habe ich selten erlebt. Auf meine Hinweise per Mail und Twitter habe ich keine Antwort bekommen. Daher habe ich mein Konto löschen lassen und mir eine andere Apotheke gesucht, die mich als behinderten Kunden schätzt.

Lohnt es sich, sich als Behinderter beim Bundesamt für Justiz zu bewerben?

Lohnt es sich, sich als Behinderter beim Bundesamt für Justiz zu bewerben? Liebe Freunde, ich habe in diesem Blog ja schon über meine schlechten Erfahrungen mit dem Bundesamt für Justiz berichtet. Diversität heißt dort wohl, dass man weiße Normalos und Normalinas einstellt:-) Natürlich sagen die dann immer, es ist an den Kompetenzen oder an der persönlichen Eignung gescheitert. Dass das eine reine Schutzbehauptung ist, hat sich jetzt wieder herausgestellt. Ein blinder Freund von mir hat sich als Sachbearbeiter für Barrierefreiheit dort beworben. Er gehört zu den wenigen kompetenten Personen in Deutschland zu diesem Thema. Das Bundesamt für Justiz hat ihn erst einmal vier Monate hängen lassen und dann ohne Begründung abgesagt. Die Stelle ist einfach neu ausgeschrieben worden. Das spricht dafür, dass man dort keine kompetente behinderte Person einstellen will. Es überrascht nicht, dass das Bundesamt für Justiz kein diversity-Statement und keinen Aktionsplan zur Inklusion hat. Wir dürfe...

Warum die Linken uns nur als Opfer lieben

Nimmt man den Linken die Identitätspolitik weg, bleibt heutzutage nichts mehr von ihnen übrig. Marx und Lenin sind out, der Kommunismus außer der Mode, das Öko-Thema gehört den Grünen. Sozialpolitisch unterscheiden sich die Linken durch die 20-Prozent-Regel. Fordert die SPD einen Mindestlohn von 10 Euro, fordert die Linke zwei Euro mehr. Soll das Kindergeld um 20 Euro erhöht werden, fordert die Linke 40 € mehr. Die einzige Protestpartei hat keine Ideen, die über das Modell Status Quo + X hinausgehen. Sie sind ebenso sinnentleert wie die FDP. Es bleibt also die Identitätspolitik. Man engagiert sich für Migranten, Muslime, Homosexuelle, Intergender-Personen und so weiter, ob diese das wollen oder nicht. Die Arbeiter und Gewerkschaften hat man inzwischen aufgegeben, da die Arbeiter im Kern konservativ und die Gewerkschaften struktur-konservativ und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Wir mögen die Ausländer, aber nicht den Ausländer Dabei spielt man den Rechten brillant in die Hän...

Corona und die Verachtung der Unterschicht durch die Linken

Bekanntermaßen treibe ich mich vor allem in der links-liberalen Filterblase herum. In der Hoch-Zeiten von Corona erreichte mich hundertfach die Botschaft #stayathome und #flattenthecurve. Klar bleibe ich zuhause, Arbeit war zu, Geschäfte waren zu, Cafés waren zu, Museen Aren zu. An der Corona-Krise lässt sich aber auch leicht die Abneigung des links-liberalen Milieus gegen die Unterschicht erkennen. Die meisten - wenn nicht alle - der StayAtHomer waren Gutverdiener, die von zuhause arbeiten konnten. Sie verfügen über einen guten Internet-Anschluss, ausreichend Computer, sie haben wahrscheinlich ein Haus oder eine große Wohnung und einen Garten oder andere Grünfläche. Ihre Beschimpfungen richteten sich in der Regel an Leute mit kleinen Wohnungen, mit vielen Kindern und gegen arme Leute – mit anderen Worten, das Unterschichten-Pack. Natürlich wird so etwas nie explizit ausgesprochen, sondern steht zwischen den Zeilen: Diese dummen Unterschichtler, können nicht mal zuhause bleiben, sond...

Warum Faarradfahrer gefährlicher sind als Autos und die Fußgänger die echten Parier sind

Überall liest man vom Ausbau der Fahrradwege, von der Umwandlung von Parkflächen in Fahrrad-Abstellflächen. Doc über die wichtigste Gruppe hört man gar nichts, die Fußgnger. Obwohl das die größte Gruppe ist. Fahrradfahrer, vor allem diejenigen mit Elektrobikes, scheinen lobotomiert zu sein. Sie rasen über Bürgersteige, selbst wenn es gekennzeichnete Fahrradwege gibt und die Straßen praktisch leer sind. Dabei bedrängen sie Fußgnger, insbesondere Ältere und Behinderte sowie Kinder, also alle, die sich nicht wehren oder schnell genug reagieren können. Die Farradfahrer sind die wahren Assozialen der Straße. Sie stellen ihre Fahrräder oft quer auf dem Bürgersteig ab, so dass man nur als Schlangenmensch an ihnen vorbei kommt. Den Fahrradclub ADFC interessiert das nicht Schweigen dazu tut der Fahrradclub ADFC. Jeder angebliche Verkehrstote Fahradfahrer wird heimlich begrüßt, da er die Argumentation stärkt. Wie viele Fußgnger durch irre Fahrradfahrer verunfallen, ist dem ADFC egal. Ebenso, da...