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Jana aus Kassel - ein Explosiv-Interview von Claas Rhinoceros

Claas: Liebe Frau aus Kassel, ich darf doch aus Kassel zu Ihnen sagen? Jana: Klar, solange Sie nicht Frau aus Gießen sagen, ich hasse dieses Drecksloch. Ich fühle mich dann wie Hannibal, der vor der Tür stand und nicht reinkam, weil er sich ausgespert hat. Claas: Ich danke Ihnen für dieses Exclusiv-Interview. Jana: Gerne, ich habe noch mit zehn anderen Lügen-Journalisten gesprochen. Claas: Sie sind viel kritisiert worden für Ihren Vergleich mit Sophie Scholl. Jana: Das stimmt, ich habe mich da gefühlt wie Jesus, als Pilates ihn an die Wand nagelte. Dabei haben wir heute viel gemeinsam mit Sophia Scholz. Auch wir kämpfen gegen eine Corona-Diktatur wie Sonja damals. Claas: Sie halten Corona für eine harmlose Krankheit? Jana: Haarlos würde ich nicht sagen, ich weiß nicht, ob Corona eine Glatze hat. Aber jeder weiß, dass diese Krankheit erfunden wurde. Claas: Was steckt dahinter? Jana: Es ist doch klar, dass Bill Jobs, der Erfinder von Microsoft, sich diese Krankheit aus...

Annalena Baerbock - die Selbst-Überschätzung einer gehypten grünen Politikerin

Annalena Baerbock hat eine steile Karriere hingelegt. Außerhalb grüner Kreise war sie vor einigen Jahren kaum bekannt. Heute ist sie in die erste Reihe aufgerückt. Und kann Kanzlerin. Zumindest sagt sie das. Grüner Wohlfühl-Populismus Die Grünen haben es weit gebracht. Allerdings hat man es ihnen auch wirklich leicht gemacht. Bis auf ein paar Jahre haben sie ja die meiste Zeit in der Opposition gesessen. Jetzt haben es die Schönlinge Robert Habeck und Annalena Baerbock in die erste Reihe gebracht. Und außer schönen Worten haben sie nichts zu bieten. Sie produzieren viel heiße Luft und reden in jedes Mikrofon, welches man ihnen hinhält. Aber konkrete Vorschläge haben sie nicht. Tatsächlich haben sie keine konkrete Idee, wie es besser werden kann. Wie andere Parteien auch setzen sie auf den Status Quo + ein bisschen besser. Darin heben sie sich nicht großartig von anderen Parteien ab. Kann Annalena Baerbock Kanzlerin? Wenn ja, dürfte sie ein Ausnahmetalent sein. Es ist keine Frauenf...

Kritik an gehörloser lippenlesender Julia Probst - wer austeilt, muss auch einstecken können

Julia Probst ist vielleicht Deutschlands bekannteste Gehörlose. Bei der vorletzten Fußball-Weltmeisterschaft machte sie durch das Ablesen von Lippenbewegungen von sich reden. Diesen Ruhm nutzt sie aus, um auf die Belange Gehörloser aufmerksam zu machen, so weit, so gut. Allerdings ist Probst nicht gerade zurückhaltend, wenn es um Kritik geht. Sie stößt dabei nicht nur unter die Gürtellinie, sondern tritt gezielt hinein. So unterstellte sie jüngst auf Twitter Raul Krauthausen, er wäre so oft in den Medien präsent, weil er das Kindchen-Schema erfüllen würde. Man stelle sich vor, wie sie sich geäußert hätte, wenn man ihre, Probsts, Medienpräsenz mit ihrem attraktivem Aussehen erklären würde? Probst verbale Ausfälle sind ungezählt: Das Cochlea-Implantat sei ein Holocaust an der Gehörlosen-Kultur, XY sei kein Gehörloser, weil er solche Implantate trage und so weiter. Ich dürfte ihre Schimpfkanonaden auf einer Live-Veranstaltung mitbekommen. Das wäre eventuell noch akzeptabel, wenn sie gl...

Der letzte König von Osten Ard - eine Rezension

Ein Buch wiederzulesen oder eine Serie von Büchern ist, als ob man alte Freunde nach langer Zeit wiedersieht. So ähnlich ist es mit der Osten Ard Saga. Ich habe sie vor über 20 Jahren das erste Mal gelesen, als ich selbst in einem ähnlichen Alter wie die Protagonisten war. Heute bin auch ich viel älter und insofern ist es spannend zu sehen, was aus Miriamel, Simon und Co. geworden ist. Allerdings sind sie in diesem Buch keine Hauptfiguren. Die Osten Ard Saga hatte eine Reihe von Stärken. Spannend war die Idee, die Geschichte aus vielen Perspektiven zu erzählen. Hier ist Williams seiner Stärke treu geblieben: Die Geschichte wird aus zahlreichen Perspektiven von einer einzelnen Person und nicht von einem allwissenden und distanzierten Erzähler berichtet. Besonders spannend ist hierbei die Perspektive der Nornen. Williams erzählt einen Großteil aus deren Sicht, was der Geschichte viel mehr Spannung verleiht. Meines Erachtens hat Williams aber hier übertrieben. Es sind gut ein Dutz...

Juan Moreno vs. Claas Relotius - die unerzählte Geschichte

Juan Moreno hat mehr oder weniger den Fälscher Claas Relotius enttarnt. Ebenso interessant wie diese Geschichte ist jedoch ein wenig beleuteter Fakt: Moreno ist ein Arbeiterkind, Relotius ein Akademikerkind. Egal, mag man denken, schließlich haben beide studiert. Leider ist es nicht egal. Man kann die Geschichte nämlich mit unterschiedlichen Konstellationen durchspielen und dann wäre sie anders verlaufen: Denn die Haupt-Verantwortlichen dafür, dass Claas Relotius solange faken konnte waren Matthias Geyer und Ulrich Fichtner. Beide ihres Zeichens reinrassige Akademiker aus dem besten Bürgertum. Mit anderen Worten, Claas Relotius, Fichtner und Geyer stammten aus der gleichen Klasse. Moreno nicht. Spielen wir das Spiel einmal durch: Moreno und Relotius beide aus der gleichen Klasse, Moreno wäre sagen wir das Kind spanischer Diplomaten Moreno Akademiker und Relotius Arbeiterkind Moreno und Relotius, beide arbeiterkinder Wären beide Arbeiterkinder, wäre Relotius nie soweit gekommen. W...

Warum ich kein Öko mehr bin - die Irrtümer und Denkfehler der Umweltbewegung

Es wird kein ökologisches Problem gelöst, solange wir uns nur da ökologisch verhalten, wo es für uns bequem oder angenehm ist Vielfach wurde ich gefragt, warum ich mich nicht mehr für die ökologische Bewegung engagiere. In meiner Jugend war ich sehr aktiv. Unter anderem war ich Umweltreferent an der Uni. In diesem Beitrag möchte ich die Frage beantworten, warum ich kein Öko mehr bin. Menschen wie Nico Paech haben die Probleme gezeigt, die durch Bio-Produkte entstehen können. So müssen zusätzliche Produktionsstraßen und Lager geschaffen werden, damit Öko und Nicht-Öko voneinander getrennt verarbeitet und gelagert werden können. Zusätzliche Produktionsstraßen, die natürlich gewartet, gereinigt und ersetzt werden müssen wie die Nicht-Öko-Produktionsanlagen. Wie lange dauert es wohl, bis sich die ökologischen Kosten dieser zusätzlichen Anlagen amortisiert haben? Wie viele Produkte müssen dort verarbeitet worden sein, bevor die negative Öko-Bilanz der Anlage mit der positiven Bilanz der P...

Warum der Begriff People of Color nicht sinnvoll ist

Neuerdings begegne ich immer mehr Texten, die den Terminus „person of color“ oder „people of color“ verwenden. Gemeint sind nicht Anstreicher, Lackierer oder Maler, sondern Personen, die nicht weiß sind. Anscheinend versuchen die Klassensprecher unserer nicht existenten Community, die Diversity-Aktivisten und einige Anti-Rassismus-Organisationen, den Begriff in Deutschland zu verankern – wie es aussieht mit Erfolg. Im Folgenden erfahren Sie, warum Sie diesen Begriff nicht verwenden sollten. Die Banalisierung rassistischer Erfahrungen Job nicht bekommen, Wohnung nicht bekommen, bespuckt und beleidigt worden, unfreiwillig geduzt worden, schräg angeguckt worden, angeblich als Feigenblatt mißbraucht worden – rassistische Erfahrungen können vielfältig sein. Auffällig an vielen Artikeln aus diesem Bereich ist jedoch, dass die Verfasser oft über eher banale Ereignisse berichten, die sich so oder so interpretieren lassen. Man wählt aber gerne die Interpretation, die für das Gegenüber am ungü...